Gründach PV: Solaranlage und Dachbegrünung optimal kombinieren

Einfachste Grünpflege, optimales Erzeugerprofil, um den Eigenverbrauch zu optimieren und besonders gut geeignet für Gründächer ohne Lastreserve. Diese PV-Anlage ist sehr leicht, da sie fast ohne Ballastierung auskommt. Sie bietet ideale Voraussetzung, um sowohl den Ansprüchen des Gründachs und dem zukünftigen Strommarkt gerecht zu werden.

Vertikale Gründach-PV-Anlage SOLYCO SOLon auf begrüntem Flachdach

Warum SOLYCO SOLon für Gründach-PV?

Photovoltaik und Gründach sinnvoll kombinieren

Ein Gründach bietet viele Vorteile: Es schützt die Dachabdichtung, verbessert das Mikroklima, speichert Regenwasser und schafft Lebensraum für Pflanzen und Insekten. Gleichzeitig eignet sich die Dachfläche hervorragend zur Erzeugung von Solarstrom. Die Herausforderung: Eine klassische PV-Anlage kann Pflege, Bewässerung und Lichtverteilung auf dem Gründach erschweren.

Genau dafür wurde SOLYCO SOLon entwickelt. Das vertikale PV-System verbindet Gründach und Photovoltaik so, dass beide Funktionen erhalten bleiben: Die Begrünung bekommt weiterhin Licht und Regenwasser, die Module bleiben gut zugänglich und die Dachfläche wird zusätzlich zur nachhaltigen Stromerzeugung genutzt.

Einfache Pflege des Gründachs

Auf einem Gründach wachsen regelmäßig Pflanzen, die entfernt oder zurückgeschnitten werden müssen. Werden PV-Module dauerhaft verschattet, kann das den Ertrag senken und im schlimmsten Fall zu Schäden an einzelnen Modulbereichen führen.

Bei klassischen, flach aufgeständerten PV-Anlagen ist die Pflege oft schwierig, weil unter den Modulen nur wenig Platz bleibt. Auch Licht und Regenwasser erreichen die Begrünung dort nur eingeschränkt.

Die vertikale Bauweise von SOLYCO SOLon löst dieses Problem: Zwischen den Modulreihen bleibt ausreichend Platz für Wartung und Pflege. Regenwasser und Sonnenlicht erreichen die Dachbegrünung gleichmäßiger. Unerwünschter Bewuchs kann dadurch einfacher kontrolliert werden, bevor er die Module verschattet.

Weniger Verschmutzung und kein liegenbleibender Schnee

Die rahmenlosen, vertikal montierten Doppelglasmodule sind weniger anfällig für Verschmutzungen. Staub, Laub und andere Ablagerungen sammeln sich deutlich schlechter auf der Modulfläche als bei flach geneigten Anlagen.

Auch Schnee bleibt auf den vertikalen Modulen kaum liegen. Gerade im Winter ist das ein wichtiger Vorteil, weil die Anlage auch bei niedrigen Temperaturen und kurzen Tagen Strom erzeugen kann, sobald ausreichend Licht vorhanden ist.

Erzeugung dann, wenn Strom besonders wertvoll ist

Vertikale Ost-West-Module erzeugen besonders morgens und nachmittags viel Strom – also zu den Tageszeiten, in denen in vielen Gebäuden Strom benötigt wird. Das Erzeugungsprofil passt dadurch sehr gut zu typischen Verbrauchszeiten.

Im Vergleich zu klassischen Südanlagen entsteht weniger starke Mittagsspitze. Stattdessen verteilt sich die Stromproduktion besser über den Tag. Das kann besonders interessant sein, wenn der Eigenverbrauch optimiert oder ein dynamischer Stromtarif genutzt wird.

Leichtes System ohne Dachdurchdringung

Ein großer Vorteil von SOLYCO SOLon ist das geringe Systemgewicht. Laut Hersteller liegt die Flächenlast bei etwa 12 kg/m² in der Fläche und bei etwa 22 kg/m² im Randbereich mit Montagefuß. Die Montage erfolgt ohne Dachdurchdringung. Das ist besonders wichtig für begrünte Flachdächer, bei denen Dachabdichtung, Statik und langfristige Wartbarkeit eine zentrale Rolle spielen.

Durch die vertikale Modulstellung entstehen keine klassischen Tragflügeleffekte wie bei vielen schräg aufgeständerten PV-Systemen. Dadurch wird weniger Ballast benötigt. Die Windeinwirkung wurde laut Hersteller im Windkanal getestet.

Bifaziale Doppelglasmodule für mehr Energieausbeute

SOLYCO SOLon nutzt bifaziale Doppelglasmodule. Diese können Licht von beiden Seiten aufnehmen und in Strom umwandeln. Gerade bei einer vertikalen Ost-West-Ausrichtung ist das ein großer Vorteil, weil morgens und nachmittags beide Modulseiten optimal genutzt werden können.

Die Module haben eine Leistung von 160 Wp und ermöglichen laut Hersteller eine installierbare Leistung von etwa 100 W pro m² Dachfläche. Zusätzlich bietet SOLYCO eine 25 Jahre Produktgarantie sowie eine 25 Jahre lineare Leistungszusage bei Anlagenregistrierung.

Gibt es auch Nachteile?

Ja, bei einer Gründach-PV-Anlage steht nicht die maximale Leistung pro Quadratmeter im Vordergrund. Da das Dach gleichzeitig begrünt bleibt und für Pflege, Licht und Wasser zugänglich sein muss, ist die installierbare Leistung pro Fläche meist geringer als bei einer vollständig belegten klassischen Flachdach-PV-Anlage.

Dafür bietet das System andere Vorteile: bessere Zugänglichkeit, geringere Verschmutzung, kaum Schneelast auf den Modulen, ein verbrauchsgünstiges Erzeugungsprofil und die Erhaltung der Gründachfunktion. Für viele Gebäude ist das die bessere Gesamtlösung – vor allem dann, wenn Nachhaltigkeit, Eigenverbrauch und langfristige Dachnutzung gemeinsam betrachtet werden.

Fazit: Gründach-PV mit System

Mit SOLYCO SOLon lässt sich ein Gründach sinnvoll um Photovoltaik erweitern, ohne die Vorteile der Dachbegrünung aufzugeben. Das System ist leicht, wartungsfreundlich, ohne Dachdurchdringung montierbar und speziell für begrünte Flachdächer entwickelt.

Wenn Sie eine PV-Anlage auf einem Gründach planen, prüfen wir für Sie Dachaufbau, Statik, Begrünung, Verschattung, Eigenverbrauch und passende Speicherlösungen. So entsteht eine Solaranlage, die technisch funktioniert, wirtschaftlich sinnvoll ist und langfristig zu Ihrem Gebäude passt.

Erzeugerprofil vertikaler Ost-West-PV auf Gründach im Tagesverlauf

Erzeugerprofil

Vergleich von Börsenstrompreis und PV-Erzeugung bei Gründach-Photovoltaik

Strompreis

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